Christ und Israel

19. Juni 2018 at 16:18

8 Gründe, weshalb jeder Christ
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1. Weil Gott sagt, dass er die segnet, die Israel segnen:

„Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“ (1. Mose 12,3)
„Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.“ (Jes. 10,12)

2. Weil wir Dank schulden für die Segnungen, die wir durch Israel empfangen haben:

Durch Israel wurden die Verheißungen, sowie der alte und neue Bund gegeben. Durch Israel kam das Gesetz, die Propheten und der Messias Jesus, der für alle Zugang zu Gott geschaffen hat. Und durch die jüdischen Apostel wurde das Evangelium erstmals zu den Nationen gebracht. „Den Israeliten, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, denen auch die Väter gehören, und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles.“ (Röm 9,4-5)
„Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, ist es recht und billig, daß sie ihnen auch mit leiblichen Gütern Dienst erweisen.“ (Röm 15,27)

3. Weil Gottes Gaben und Berufung für Israel nicht widerrufen wurde:

„Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.“ (Röm 11,28-29)
Obwohl die meisten Juden bis jetzt nicht auf das Evangelium eingegangen sind, hat dies Gottes Plan mit ihnen nicht ungültig gemacht, Gott wird ihn endgültig erfüllen. Der Bund mit Abraham wurde nicht durch den neuen Bund ersetzt oder beiseite gelegt, auch wenn ein Großteil der Juden es versäumt haben, in den neuen Bund einzutreten. Obwohl das endgültige Opfer Jesu die Tempelopfer erfüllt und ersetzt hat, wurde der ewige Bund Gottes mit Abraham, Isaak und Jakob und deren Nachkommen, nicht aufgehoben.
„Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden.“ (Röm. 11,25-26)

4. Weil Gott zugesagt hat, dass er die Juden in ihr Land zurückbringen wird:

Gott hat versprochen, sich der Juden wieder anzunehmen und sie in ihr Land zurückzubringen, um sie von Ungerechtigkeit zu reinigen.
„Denn ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, … Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.“ (Amos 9,14-15)
„Ich will die Israeliten herausholen aus den Heiden, wohin sie gezogen sind, und will sie von überall her sammeln und wieder in ihr Land bringen und will ein einziges Volk aus ihnen machen im Land auf den Bergen Israels, und sie sollen allesamt einen König haben.“ (Hes. 37,21-22).
Die Rückkehr Israels ist prophezeit in Hesekiel, Jesaja, 5.Mose, Amos, Hosea, Jeremia, durch Jesus in Lukas 21,24, durch Paulus in Römer 11, und ist eine Schlüsselbedingung für die volle Entfaltung des messianischen Zeitalters.
Gott versprach Abraham und seinem Nachkommen das Land Israel als ewigen Besitz (1. Mose 15,18-21; 17,7-8). Er bestätigte dieses Versprechen Isaak (1. Mose 26,3-4) und Jakob (1. Mose 35,11-12).

5. Weil die Zeit der Heiden zu Ende geht und Gott sich Israel wieder zuwendet:

„Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.“ (Lk. 21,24)
Jesus sah voraus, dass die heidnischen römischen Armeen jede Spur jüdischer Herrschaft in Jerusalem beseitigen würden; aber er sah auch den Tag kommen, an dem die heidnische Herrschaft über Jerusalem zu Ende gehen würde. 70 n.Chr. fiel Jerusalem in die Hände der römischen Armee. 1967 gewannen die Israelis, im Verlaufe ihrer Verteidigung gegen den Angriff der arabischen Nachbarn, die Kontrolle über die gesamte Stadt Jerusalem zurück, zum ersten Mal seit 70 n.Chr.. So erfüllte sich Jesu Prophetie. Alle Gläubigen, die an die Worte Jesu glauben, sollten wissen, dass das Ende der heidnischen Herrschaft über diese Stadt in Gottes Plan liegt.
„Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht“. (Lk. 21,28)

6. Weil wir das Volk Gottes (d.h. Israel) trösten sollen:

„Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.“ (Jes. 40,1-2).
Dies ist ein Aufruf an die Christen, das jüdische Volk zu trösten.
Jesaja sieht auch voraus, dass bei Israels Rückkehr die Leiter der Nationen dem jüdischen Volk helfen werden:
„So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen.
Und Könige sollen deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Ammen sein. Sie werden vor dir niederfallen zur Erde aufs Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.“ (Jes. 49, 22-23).
Gott sagt, die Heiden werden das jüdische Volk hegen und pflegen und es bei der Wiederbevölkerung ihres Landes unterstützen. Es ist unser göttlicher Auftrag, ihnen zu helfen um ihrer selbst willen und für die Erfüllung ihrer einzigartigen Berufung. Die Gläubigen aus den Heiden müssen mehr tun, als nur beobachten, was Gott mit dem jüdischen Volk tut. Gott fordert uns auf, ihnen zu helfen!

7. Weil wir antisemitische Lehren und Taten wiedergutmachen müssen:

Durch die ganze Kirchengeschichte hindurch, seit dem zweiten Jahrhundert, haben sich Kirchenführer der gehässigsten antisemitischen Äußerungen schuldig gemacht. Diese Äußerungen haben durch die Jahrhunderte bis heute für Despoten die Basis geliefert, um die Juden zu verspotten, zu diskriminieren und sogar zu töten. Oft wurden diese Aktionen von solchen begangen, die vorgaben, Nachfolger des Messias, des Retters Israels zu sein, der uns lehrte, wie man vergibt und wie man liebt. Können wir die Juden dafür beschuldigen, dass sie sich so oft einem Messias widersetzen, dessen Nachfolger Antisemiten sind? Sowohl rechtlich als auch sozial müssen wir Wiedergutmachung leisten für dieses tragische Handeln der Christenheit (sowohl auf katholischer wie auch auf protestantischer Seite), im Umgang mit dem jüdischen Volk. Wir, die wir ihre Helfer hätten sein sollen, wurden so oft ihre Feinde und Peiniger.
Der Geist des Antisemitismus ist nicht mit Adolf Hitler gestorben, er existiert immer noch und kann Eingang finden bei Christen, die sich ihrer Verantwortung für die Juden und für Israel nicht bewußt sind.
Seit den ersten Jahrhunderten hat sich in der Kirche die Lehre ausgebreitet, dass Israel durch die Kirche ersetzt worden sei. Diese Lehre steht im Widerspruch zu den Schriften des alten und neuen Testaments. Diese falsche Lehre ist immer noch weit verbreitet in der Kirche, und sie ist eine Ursache des Antisemitismus.

8. Weil Gott mit Israel arbeitet, um seinen Plan für Weltfrieden zu verwirklichen:

„Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten!“ (Röm. 11,15).
Der Messias kommt zurück nach Israel, um von seinem eigenen Volk erkannt zu werden, und er wird von dort aus regieren mit seinen Heiligen (Überwindern) „aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“, über alle Nationen.
„Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Jes. 2,3-4).
Weltfrieden wird kommen. Die Fülle des messianischen Zeitalters wird kommen. Aber zuvor erfolgt die Zerstörung aller Systeme und Königreiche, die Gottes messianischen Plan ablehnen.

  • Wenn Sie sich Weltfrieden wünschen, beten Sie für das jüdische Volk und unterstützen Sie es;
  • Wenn Sie möchten, dass die Gemeinde Jesu wiederhergestellt wird, beten Sie für das jüdische Volk und helfen Sie ihm;
  • Wenn Sie möchten, dass der Messias wiederkommt, beten Sie für die Wiederherstellung Israels;
  • Wenn Sie möchten, dass Ihre Nation und alle Nationen (einschließlich der arabischen) gesegnet werden, beten Sie und stehen Sie ein für Israel und das jüdische Volk, und widerstehen Sie jedem Antisemitismus;
  • Wenn Sie möchten, dass Ihr eigenes Leben gesegnet ist, helfen Sie dem jüdischen Volk und segnen Sie es;
  • Wenn Sie möchten, dass Ihr Leben erfolgreich ist, beten Sie für den Frieden Jerusalems.