Freche Seiten 3

17. Juni 2018 at 15:28

 Als Kind kamst du in die Welt, ohne eine Ahnung von Gut und Böse und hast angefangen die Welt zu entdecken, ohne dass du dir dabei irgend einer Gefahr bewusst warst. Dein Schutzengel hatte jede Menge zu tun. Doch er vollbrachte wunderbare Dinge, ohne dass du es bemerktest.

Du wurdest größer und größer und deine Träume wuchsen mit dir, wie auch deine Spiele und deine Wege. Auch deine Spielzeuge veränderten sich nach deinem Wachstum.  Deine Erkundungen dieser Welt waren sehr intensiv und kindlich, egal wie schwer die Probleme waren, die auf dich zukamen.   Du hast dich von nichts einschüchtern lassen, sondern warst sehr ruhig und mutig. Auch wenn manche mit dir noch nicht so richtig wussten, was sie mit dir anfangen sollten und dich dabei groß anschauten. Du gewannst scheinbar die Welt im Sturm, und begannst auch gefährlichere Spiele zu spielen. Es machte dir auch Spaß, nicht erwischt zu werden. Du gingst sehr von dir eingenommen durch die Welt und scheinbar lag die Welt dir fast zu Füßen und drehte sich scheinbar sehr schnell nur um dich. 

Du warst davon überzeugt, dass dir wohl keiner etwas vormachen kann. Dein Schutzengel hatte ziemlich viel zu tun. Jemand kam zu dir um mit dir über Gott zu reden,  du hörtest geduldig zu und machtest dir so deine Gedanken.
Nach reiflichem Überlegen sagtest du dir:
Wenn die Evolutionstheorie falsch ist und der Mensch gar  nicht vom Affen abstammt, und im Grunde das Herz eigentlich böse ist, weil die Sünde es dazu anreizt, dann möchte ich mein Leben doch ändern.
Du betest so, wie dieser jemand es dir empfohlen hatte:
Lieber Herr Jesus, bitte vergib mir meine Sünden und wasche du mich rein mit deinem Blut, das du auf dem Kreuz von Golgata damals vor etwa 2000 Jahren auch für mich vergossen hast. Nimm mir alle Sünden weg und übernehme du jetzt die Führung in meinem Leben.Du hast auch den heiligen Geist gebeten dich mit der Kraft Gottes zu erfüllen und dich im Worte Gottes zu lehren. Amen.

Nun fühltest du dich schon wesentlich leichter und echt beschwingt. Dein Lebenssinn begann sich zu ändern. Andere waren dir nicht mehr gleich und wenn du jemanden in Not sahst, dann versuchtest du ihn da mit Gottes Hilfe heraus zu ziehen.Es gelang dir so manches mal. Wenn du sahst, dass Menschen Lebensmittel brauchten, vertröstetest du sie nicht, sondern brachtest ihnen auch Lebensmittel, wenn möglich.

Dein Leben war wirklich von einer tiefen Freude erfüllt und du erlebtest, was es heißt, dass die Freude am Herrndeine Stärke ist.

Du lerntest immer mehr aus der Bibel kennen und merktest, wie Gott dich durch sein Wort behütete und bewahrte.Es tröstete dich auch, da wo du es brauchtest.

Selbst im Alter warst du noch in der Lage, Menschen den Weg zu Gott zu weisen und ihnen gute Hilfestellung für ihr Leben zu geben.

Doch dann war auch dein Leben zu Ende und du verließt diese Welt. 

Doch du wusstest, dass dein Leben jetzt erst richtig losging.
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© Copyright Heidelberg 18.02.2000
Anton Buchholz